Frühmorgens

Frühmorgens

Nebel frisst Haus um Haus

unersättlich …

 

Auch in mir spüre ich ihn

höre ihn

fressen

genussvoll

schmatzende Stille, die mich fesselt

an meine Müdigkeit

 

Langsam lässt er dumpfen Kopfschmerz schwellen

bis die Gedanken

über die Schwelle

der Dumpfheit stolpern

 

Nebel

Die Dachziegel des Nachbarn erblassen